Das Unternehmen wurde 1978 von Raymond Wagner zunächst als reiner Reparaturbetrieb gegründet.
Raymond Wagner lernte das Kfz-Mechaniker-Handwerk bei Daimler-Benz in Neunkirchen.

Jedoch lag das Hauptaugenmerk auch in seiner Lehrzeit schon auf der Marke Porsche, was zur Folge hatte, dass in den 60er und 70er Jahren vor dem elterlichen Haus und der kleinen, dort ansässigen Werkstatt immer einige Porsche zu finden waren, an denen geschraubt wurde.

Eine Gruppe von Freunden mit ihren Porsche traf sich fast täglich an der kleinen Werkstatt, es wurde so mancher Motor aus- und eingebaut und so manche unfallbeschädigten Porsche wurden wieder fachgerecht instandgesetzt.

Stets war auch der 11 Jahre jüngere Bruder Joachim Wagner anwesend, der so von der Pike auf auch von dem Porsche-Virus befallen wurde.
Er lernte ebenfalls das Kfz-Mechaniker-Handwerk, jedoch im Autohaus Dechent in Saarbrücken.

Interessant an diesem Ausbildungsbetrieb war, dass der Chef Hans-Dieter Dechent Team-Eigner des damaligen Martini Racing Teams war und er u. a. 1971 die legendären 917 zum Sieg in Le Mans führte.

Nach Beendigung seiner KFZ-Mechanikerlehre arbeitete Joachim noch ein Jahr als Geselle in diesem Betrieb; er wechselte dann 1979 in den Betrieb des Bruders, in dem er bis 1987 als Mechaniker angestellt war.

Schon Anfang der 80er Jahre beschlossen beide Brüder, sich ausschließlich der Marke Porsche zu widmen.
Man hatte damals u. a. auch von allen verschiedenen Porsche-Typen einen selbst überholten Austauschmotor an Lager.
So baute man sich damals schon einen festen Stamm an Kunden auf, von denen sich auch heute noch viele in unserer Kundschaft befinden.
Nie musste man seine Kunden auf Ausstellungen oder Messen von seiner Arbeit überzeugen, zumeist hatte man mehr Arbeit als man bewältigen konnte. Die Kunden kamen von Nah und Fern und es musste so manche Nachtschicht eingelegt werden.

1987 gründete Joachim Wagner sein eigenes Unternehmen in den Geschäftsräumen seines Bruders und beschloss, sein Hauptaugenmerk auf den Verkauf gebrauchter Porsche 911 zu legen.
Kurz darauf nahm er sich noch einige Mechaniker mit ins Boot und baute viele damals schon historische Porsche auf, die er auch zu dieser Zeit schon mit Garantie verkaufte.
Daraufhin baute man in Eigenregie ebenfalls viele motorenmäßig spezielle Porsche-Modelle, die es werksseitig in diesen Varianten nicht gab.
Sogar das Porsche Werk war fasziniert von dem von Raymond Wagner gebauten 914 mit 928-Motor, das diesen nach einer Einladung in Weissach in Augenschein nahm.
Anschließend drehte Roland Kussmaul (damaliger Renningenieur Porsche AG) einige Runden über den hauseigenen Kurs und war hellauf begeistert von dem Einzelstück.
Es wurden über die Jahre sehr viele spezielle Fahrzeuge und auch Rennwagen gebaut, über die es hier auf dieser Seite auch demnächst verschiedene Presseberichte geben wird.

Da sich die Wagner Brüder ihren speziellen Projekten widmeten, holte man sich 1987 den Kfz-Meister Joachim Ziegler mit hinzu, der in Eigenregie die Bereiche allgemeine Instandsetzung, Reparaturen und Inspektionen übernahm. Dieser stand auch immer mit Rat und Tat zur Seite bei vielen speziellen Projekten.
Zu dieser Zeit, Anfang der 90er Jahre, waren viele dieser Arbeiten in einschlägigen Porsche Magazinen zu finden und Joachim Wagner und der damalig zuständige Mann für den französischen Markt, Robert Stutzmann, riefen den Namen „SWS Sportwagenservice“ ins Leben, diese beiden entwarfen auch das entsprechende Logo, das bis heute noch Bestand hat.

In den 90er Jahren wurden auch schon sehr viele Porsche (zumeist 911) in die ganze Welt verkauft, man hatte aber auch sehr viele seltene Fahrzeuge wie z.B. 959 im Fahrzeugbestand.
Es wurden auch nicht wenige Carrera-Cup Fahrzeuge verkauft, die Joachim Wagner zumeist in Spa-Francorchamps abstimmte und ihren neuen Besitzern übergab.

Raymond Wagner hingegen widmete sich komplett nur dem Porsche Motorenbau und in seiner Freizeit der Restauration eines Jagdflugzeuges Messerschmitt „Me 109“ aus dem 2. Weltkrieg. Mit diesem Projekt hatte er schnell die ganz spezielle Fachwelt hinter sich, aber es sollte sein Hobby bleiben.

Das private Hobby von Joachim sind Kleinkrafträder aus seiner Jugendzeit.

In den letzten Jahren fanden die Brüder ihr Herzblut aber auch bei der Restauration von alten 911 S, Carrera RS, Carrera 2,7, 914-6, Turbo 3,0 usw. oder auch seltenen Rennversionen.
Die konstante Menge an Porsche-Fahrzeugen, die sich in den letzten Jahren in allen verschiedenen Hallen befindet, ging stets in den dreistelligen Bereich.
Man konnte auch unter den vielen Käufern der Fahrzeuge einige Prominente begrüßen und mit dem Erwerb eines zumeist historischen Porsche glücklich machen.
Da dem Verkauf auch immer eine Werkstatt als Rückendeckung im Hintergrund beistand und man dadurch auch Garantie auf die verkauften Fahrzeuge geben konnte, waren die Verkaufszahlen immer dementsprechend hoch. So wurde auch für den einen oder anderen Kunden eine komplette Porsche Sammlung aufgebaut. Da das letzte Hemd bekanntlich keine Taschen hat, wurde auch die ein oder andere Sammlung wieder an einen neuen Besitzer gebracht.
Man fühlte sich immer sehr geehrt, wenn einige der Kunden und Sammler ihre Kollektion mit Fahrzeugen aus dem Hause SWS Sportwagenservice erweitert haben.

In 40 Jahren Firmengeschichte hatte man die Gelegenheit, in jeder Hinsicht sehr viel Porsche-Erfahrung zu sammeln.
Es wurden unter anderem hunderte von Motoren überholt und ein paar tausend Porsche fanden ihren neuen, glücklichen Besitzer.

Gerne gibt man das Know-How, gerade was ältere Fahrzeuge angeht, auch an die heutigen Besitzer dieser Fahrzeuge weiter.

Ein guter Kunde wies kürzlich darauf hin, dass dieser Erfahrungsschatz schwieriger zu sammeln sei, als irgendwelche Likes in den heutigen sozialen Netzwerken.

Heute ist SWS in drei Abteilungen gegliedert:

· An- und Verkauf
· Wartung und Service
· Motorenbau

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Kundenorientierung sowie Qualitätsbewusstsein ist für unsere Mitarbeiter ein
wichtiger Baustein.
Wir wollen durch die hohe Qualität unserer Leistungen einen optimalen Nutzen für
unsere Kunden bieten.
Nein, der väterliche Mercedes hat keinen Schaden, dieses Bild gibt den Altersunterschied zwischen den Wagner-Brüdern eindrucksvoll wieder. Die Aufnahme stammt von 1967 und hat ihr Alter von jetzt 50 Jahren nicht ohne Schaden überstanden. Raymond ist 18 Jahre und Joachim 7 Jahre
Hier wurde der Grundstein gelegt, der Bau der kleinen Werkstatt am Elternhaus 1971.
1972 vor dem elterlichen Haus der erste 911 in Eigenbesitz und dahinter ein von Raymond Wagner komplett in Eigenregie gebauter "Aztec".
Auch mit heutigen Augen noch schön anzuschauen ist dieser Wagen, an dem Raymond von seinem achtzehnten bis zu seinem 23. Lebensjahr arbeitete.
Er verpasste ihm einen leistungsgesteigerten Motor aus dem 356 und viele aus dem Rennsport für den 356 gefertigten Teile.
Diese und sein geringes Gewicht (unter 700kg) ergaben für die damalige Zeit unglaubliche Fahrleistungen.
Von diesem 906, gefahren von Harald Link 1971, holte sich Raymond viele Anregungen für sein eigenes Auto.
Er war des öfteren als Mechaniker mit vor Ort, als dieses Fahrzeug, zumeist auf dem Nürburgring, im Einsatz war.
Der erste 911 und dann gleich das damalige Spitzenmodell, der
911 S. Raymond und sein damaliger Schrauberkollege Jochen Georg kauften diesen Wagen von den Gebrüdern Brack, damals mit allen Porsche in der der deutschen Rallymeisterschaft unterwegs. Sie setzten den ein Jahr alten Wagen für ihre Zwecke ein, was zur Folge hatte, dass er einen
Unfall und auch einen Motorschaden hatte. Schon an diesem Fahrzeug wurde viel für die Zukunft gelernt.
Joachim mit 11+13 Jahren
Raymond sorgte stets dafür, dass sein kleiner Bruder auch in jungen Jahren schon auf vier Rädern unterwegs war.
Der Kübelwagen war vorn und hinten gefedert und lief 60km/h. Solche Sachen baute Raymond schon mit Mitte 20 aus dem Handgelenk.
 
Auch damals wurde schon so manches Fahrzeug geplant und gebaut
Raymond Wagner Mitte der 70er Jahre mit seinem Carrera 2,7, auch diesem Fahrzeug wurde schon zu Leibe gerückt.
Es gab damals noch keinen turbobreiten Targa, der 3,0 Turbo kam gerade erst auf den Markt.
Joachim ganz rechts in seinem Ausbildungsbetrieb bei Autohaus Dechent in Saarbrücken.
Der Betrieb gehörte zur Opel-GM Gruppe, jedoch war Hans-Dieter Dechent allseits durch seine Porsche Renneinsätze über alle Grenzen bekannt.
Joachim Wagner auf seinen zwei Kleinkrafträdern (Mopeds), mit denen er in seinen Ausbildungsbetrieb fuhr.
Es war das erste mal ein richtiges Stück von Freiheit und er sollte zwischen seinem 16. und 18. Lebensjahr 40000 km damit zurücklegen.
Auch heute verbindet ihn noch eine Freundschaft zu diesen Zweirädern, wie man heute an seiner kleinen Sammlung unschwer erkennen kann.
Die neugebaute Halle mit 300 m² in der Industriestraße bot beim Bau 1978 ungeahnte Möglichkeiten. Doch bereits Mitte der 80er sollte es schon wieder zu eng werden.
Raymond und Joachim vor der Werkstatt Mitte der Achtziger Jahre
Joachim Wagner vor der neuen Halle mit seinem 914-6, den er sich zu seinem 18.Lebensjahr kaufte. Er fuhr schon als 13-14 jähriger mit seinem großen Bruder mit dem Wagen mit, den Raymond aber Mitte der 70er verkaufte. Joachim schraubte Tag und Nacht, um sich dieses Fahrzeug leisten zu können.
Der "Sechser" bekam dann schon Ende der 70er Jahre von Joachim einen 2,7 Carrera Motor verpflanzt. Auch heute befindet er sich noch in seinem Besitz.
Anfang der achtziger Jahre, die zwei Brüder im Motorenraum bei ihrer Arbeit. Man kaufte viele defekte Motoren auf und unterzog diese einer Überholung. Daraufhin verkaufte man die Motoren im Austausch. Heutzutage undenkbar, in der jetzigen "Matching Numbers"-Zeit. Damals aber kamen viele Fahrzeuge morgens mit Motorschaden in die Werkstatt und fuhren bereits am Abend mit einem neuen Motor weiter.
Auch heute noch Freunde des Hauses, hier Mitte der Achtziger: Stefan Rammo und Mike Baldauf. Nach Feierabend schraubte man bis spät in die Nacht an seinen eigenen Projekten.
Stefan Bellof beim signieren eines Plakates, das über 20 Jahre die Werkstatt zierte.
Joachim war ein großer Fan von ihm und seiner Fahrkunst und hatte so die Gelegenheit, ihn ein paar Monate vor seinem Tod (1.9.1985) kennenzulernen.
Raymond Wagner und Joachim Ziegler beim allabendlichen reinfahren der unzähligen Kundenfahrzeuge. Man ließ kein Fahrzeug vor der Tür, hatte jedoch oft massive Platzprobleme.
Raymond Wagner Mitte der Achtziger beim herausfahren eines Kunden-911 SC, an dem er einen Unfallschaden beseitigte. Solche Arbeite gehörten aber eher zu den leichteren Tätigkeiten.
Ende der Achtziger kamen die ersten Großaufträge. Hier kamen gerade sieben restaurationsbedürftige Carrera 2,7, von denen fünf restauriert und zwei Stück zum Rennwagen umgebaut wurden.
Keiner dieser Carrera 2,7 hatte noch die Farbe seiner Auslieferung, aber dies sollte sich bald ändern.
Da es Ende ´89 keinen Speedster mehr zu kaufen gab, baute man aus einem Cabrio einen mit original Teilen nach Kundenwunsch. Hier im Bild der Kern der damaligen Mannschaft :links Joachim Wagner, Stefan Rammo, Joachim Ziegler, rechts: Raymond Wagner, Peter Grenci, Robert Stutzman
Nach getaner Arbeit freute man sich und man konnte sich seinen Projekten zuwenden.
Raymond Wagner und Joachim Ziegler
Wie bei Brüdern üblich war man bei den Wagner-Brüdern auch nicht immer einer Meinung, am Ende des Tages reichte man sich jedoch immer nochmal die Hand.
   
Dieser von Joachim Wagner aufgebaute RS diente von Mitte Achtziger bis Anfang Neunziger als fahrender Motorenprüfstand.
Es wurden so einige mechanische Einspritzer getestet, bevor sie zum Kunden gingen.
Raymond und Joachim Ende der Achtziger. Im Vordergrund der Motor, der bis heute in diesem Fahrzeug verblieben ist.
Anfang der Neunziger: mit seinem 3,4 l mechanischen Einspritzer, hohen Drosselklappen und 330 PS hat Joachim Wagner auch heute noch bei
so mancher Veranstaltung seinen Spaß. Der Wagen befindet sich seit 1984 in seinem Besitz.
Auch die Zuschauer hatten immer ihren Spaß beim Einsatz dieses Wagens. Er wurde von Joachim oft so bewegt, dass die Fliegen auf den Seitenscheiben klebten.
Man baute auch ständig 914-6 mit allen erdenklichen Motoren aus dem 911 auf.
Hier ein von SWS aufgebauter 914-6 Mitte der Neunziger bei der Tour Auto in Paris.
Man vertrat immer die Meinung, wer einen starken Motor aus dem 911 in einen 914 verpflanzen kann, der muss auch zu 100% wissen, wie so ein 911-Motor funktioniert und was er braucht.
Diesen von Raymond gebauten 914 rüstete er mit einem 928 Motor aus, was damals auch die Fachpresse verblüffte
Ein Bericht über dieses Fahrzeug in dem Großen 914er Buch aus dem Hell Verlag
Dieses von Joachim ins Leben gerufene Fahrzeug kannte Anfang der Neunziger jeder Franzose, der sich für Porsche interessierte.
Hier war der Wagen noch im Aubau und man entschied sich für die Farbe Mexico-blau
Der Motor leistete mit 0,8 bar Ladedruck im Idealfall 420 PS und man kratzte an den 11 Sekunden von 0 auf 200 km/h.
Auch der leichtere Innenraum sorgte dafür, dass der Wagen nur 1150 kg auf die Waage brachte
Trotz dieser Leistung und ohne Elektronik fand man eine Fahrwerksabstimmung, die jeden Redakteur, der den Wagen testete, begeisterte.
Er stand auf extra angefertigten 8 u.10 Zoll Fuchsfelgen
Sein spezielles Fahrwerk war ausgelegt auf Landstraßen. Er war nicht bretthart wie ein rennmäßig abgestimmtes Fahrzeug, sondern angenehm zu fahren.
Durch diesen Wagen entstand auch der Namen SWS Sportwagenservice, hier das erste mal im Bild bei Aufnahmen für eine Reportage des Flat-6 Porsche-Magazins.
Joachim kam im vollen Drift mit einer riesen Staubwolke aus einem unbefestigten Feldweg auf die eigentliche Straße, die Robert Stutzmann absperrte.
So wurde das damals gemacht Anfang der Neunziger.
Es wurden 16 dieser Fahrzeuge gebaut, die alle individuell nach Kundenwünschen ausgestattet wurden.
Auch ein paar Dutzend breite Turbos bekamen einen solchen Motor von den Wagner-Brüdern.
Joachim Wagner und Stefan Rammo Anfang der Neunziger beim Ausbau eines Turbo-Aggregates
Raymond Wagner bei der Montage des Rumpfmotors eines 3,3 Turbo.
Sie arbeiteten gerne zusammen: Joachim Wagner, Joachim Ziegler und Stefan Rammo.
Dann kam die Zeit, als man mit Kunden und den eigenen Autos fast jedes Wochenende auf einer anderen Rennstrecke war.
Joachim, damals immer mit Rothmans Jacke, bewegte die Testwagen immer an ihren Grenzen.
Joachim Wagner links, daneben Robert Stutzmann, der sämtliche Abläufe managte.
Auch immer dabei: der von Joachim aufgebaute RSR
Ein gängiges Bild, auch schon zu dieser Zeit: die ganze Straße voll mit Kundenfahrzeugen, die Werkstatt war auch damals schon immer gut ausgelastet.
Die Tochter von Joachim, Roxanne, schlief meistens schon wenn der Papa abends nach Hause kam.
Hier aber Mitte der Neunziger vor der Werkstatt. Heute ist sie fest bei SWS im Verkauf und in der Buchhaltung integriert.
Der damalige "Firmenhund", Labrador Falco, war nie an der Leine.
Er war bei allen Mitarbeitern und Kunden sehr beliebt.
Als er 1999 von uns ging brach es Joachim fast das Herz.
So manches Fest wurde vor der Werkstatt zünftig gefeiert
Auch bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge blieb man nicht auf der Stelle stehen.
Hier ein 964 Turbo, der mit selbst entwickelter Einspritzanlage auf 450 PS kam.
Auch den 993 Turbo nahm man sich zur Brust.
Hier ein von SWS aufgebauter Wagen, der sehr erfolgreich im Clubsport (Langstrecke) eingesetzt wurde.
Es wurden auch viele 993-Saugmotoren auf 3,8 Liter umgebaut.
Auch dieser 968 CS wurde von SWS aufgebaut, er wurde ebenfalls sehr erfolgreich im Rennsport eingesetzt.
Als die ersten Boxster kamen, wurden diese bei SWS mit einem
3,4 Liter-996 Motor bestückt.
Im Bild Olivier Schon, der mit einem von SWS vorbereiteten 993 RS die französische Clubsportmeisterschaft gewann
An diesem 993 RS im Besitz von Joachim wurden auch viele neue Dinge getestet.
Obwohl man sein Herz an den 911 verloren hatte, ließ man den 356 nie außer Acht.
Hier ein besonders schlimmer Patient, ein 356 Carrera Cabrio, das für einen Kunden aufgebaut wurde.
Raymond bei der Endmontage dieses Fahrzeugs, er kannte diese Wagen schon seit seiner Lehrzeit als 17 jähriger.
Schon Ende der Sechziger standen immer drei bis vier Stück vor dem Elternhaus.
Joachim stand zu dieser Zeit oft mit einem oder zwei Beinen im Motorraum
Es sollte nicht bei einem 914 mit 928-Motor bleiben, ein guter Kunde ließ sich auch ein weiteres solches Fahrzeug von Raymond bauen
Die damalige Lebensgefährtin von Joachim und Mutter seiner Kinder, Claudia Loth, im gerade fertig geworden Fahrzeug
Er sah oder sieht noch unscheinbarer aus als der erste, aber er ist noch stärker.
Vor ein paar Jahren war er u.a. wegen eines Zahnriemenwechsel bei seinem Erbauer.
Wenn man den Motorraum so sieht, kann man verstehen, dass Raymond von einem französischen Porsche-Magazin nicht zu Unrecht als Genie der Mechanik bezeichnet wurde.
Mit dem jetzt verbauten 928 GTS-Motor mit 5,4L liegt die Leistung des Wagens bei ca 350 PS und sein Gewicht bei unter 1100kg.
Dem Innenraum rückte man nur dezent zu Leibe, aber alles ist an seinem Platz.
Zwischen den Projekten wurden auch normale Arbeiten durchgeführt, so wurde auch mal nur eine Frontscheibe ersetzt.
Raymond begann schon in den Achtziger Jahren mit seinem neuen Hobby, der Restauration einer Messerschmitt Me 109
Er baute u.a. den Rumpf der selten gewordenen Maschine in seiner Freizeit gleich drei mal nach.
Auch seiner Lieblingsbeschäftigung konnte er nachgehen:
Den Motoren
Hier wird gerade der 12 Zylinder Daimler-Benz Motor zerlegt.
So konnte es auch mal vorkommen, dass vor dem Flugzeugrumpf ein 911 mit Blech verbreitert wurde.
Hier wird gerade die Maschine von seinen Freund Hans Dittes in Spiesen abgeholt
Diese Maschinen besaßen eine Mechanik, von der die Wagner Brüder auch heute noch fasziniert sind.
Voller Stolz übergibt Raymond die von ihm gefertigte Maschine an seinen Freund Hans Dittes (im Vordergrund)
Raymond hatte immer viele freiwilligen Helfer, die ihn bei seinem Hobby unterstützten. Dazu gehörten auch einige ehemaligen Jagflieger.
Zweiter von rechts Werner Zell, er war beim Rammkommando Elbe.
Er flog 1944 mit einer Messerschmitt 109 seinen Einsatz und überlebte.
Nein, das ist kein Gemälde. Dies ist exakt die Maschine nach der Fertigstellung bei Ihrer eigentlichen Bestimmung in der Luft
Das Geschäft lief immer weiter und es kamen auch immer mehr zu dieser Zeit noch fast neue Wagen.
Dieser original 993 GT2 Straßenversion wurde komplett zerlegt und die werkseitig aufgetragene Streifenlackierung wurde auf Kundenwunsch entfernt.
Heute wäre er über eine Million Euro wert.
Im Vordergrund das wieder neu aufgebaute Testauto für Turbomotoren.
Nach einem schweren Wildschaden wurde er wieder mit den noch brauchbaren Resten des alten in eine 87er Karosserie umgebaut.
Man entschied sich aus Gewichtsgründen und Marketinginteressen, ihn im 964-Look aufzubauen.
Im Hintergrund sieht man schon den Rohbau der neuen Ausstellungshalle, in ihr wurde über 10 Jahre lang so mancher Porsche verkauft.
Sie gehört aber heute nicht mehr zu SWS
Auch Ende der 90er war Joachim noch oft auf vielen Rennstrecken unterwegs. Stets dabei: Robert Stutzmann.
Man hatte manchmal sechs verschiedene Wagen dabei, die Joachim testete und auf Herz und Nieren prüfte.
Den Testwagen wurde nichts geschenkt, man nahm sie bis zu den Grenzen und darüber hinaus ran.
Besonders dieses Auto bekam das damals zu spüren
Der Blick in den Augen nach dem Ende solcher Veranstaltungen sagt alles.
So sah es oft um die Jahrtausendwende aus, manchmal kamen ganze LKW-Ladungen mit Fahrzeugen an oder wurden abgeholt.
Anfang der 2000er war man oft in Spa in den Ardennen zu finden
Dieses 98er 993 Cup-Auto war auch drei Jahre im Besitz von Joachim und wurde hier seinem neuen Besitzer, einem Sammler, übergeben.
Wir gaben ihm auf seinen Wunsch hin wieder den Carrera Cup Look von 1998, den Frank Stippler gefahren hatte.
Auch einige 996 Cup-Wagen nannte man sein Eigen.
Dies war einer der allerersten 996 Cup und Ferdinand Piech war der erste Eigentümer
Dieses 99er Cup-Auto, Ex-Roland Asch, war über zehn Jahre im Besitz von Joachim
Der Wagen war nicht nur optisch ein Traum.
Auch so mancher RSR wurde aufgebaut und seinem neuen Besitzer übergeben  
Während dieser Zeit brachte man manchmal inklusive Kundenautos über zehn Wagen an die Strecke.
So hatte man die Gelegenheit, verschiedene Generationen von Fahrzeugen an einem Tag im Grenzbereich zu testen
Joachim Wagner und Peter Hager, er sollte vom guten Kunden zu einem Freund werden
Er kaufte 2008 einen 911 2,4 T Targa bei SWS, bei dem er die Arbeiten der Restauration komplett begleitete. Hier nahm er sich in seiner Firma extra zwei Tage Urlaub, um mit Raymond den Motor aus allen Einzelteilen zusammenzubauen. Es gefiel ihm auch sehr gut, dass bei Raymond in seiner Werkstatt beim Arbeiten immer klassische Musik läuft.
Peter Hager gab den Wagner Brüdern viele gutgemeinte Tipps für ihr Unternehmen.
Man nahm seine Ratschläge auch gerne an, er verfügt wegen seines eigenen Unternehmens mit 13000 Mitarbeitern über eine sehr große Erfahrung auf diesem Gebiet.
   
Joachim Wagner mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Sandra Kohler beim Boxenfrühstück
Unser langjähriger Mitarbeiter im Verkauf, Sebastian Rieder, bei seiner ersten Ausfahrt in Spa.
Das Fahrzeug war ein 87er 911 mit einem leistungsgesteigerten 3,6 Motor im 964 Look.
Und so kam er zurück...
Wir denken, die Bilder sprechen für sich.
Auch der verstorbene Karl-Heinz Kohler ( Schwiegervater von Joachim) war oft als freiwilliger Helfer dabei.
Er war stets für alles zuständig, was nicht direkt mit den Autos zu tun hatte.
Er aber war aber oft auch die gute Seele dieser Veranstaltungen und hatte immer ein offenes Ohr für jeden.
Hier mit Manuela (Andrea) Knaul, der Frau unseres ehemaligen Werstattleiters Bernd Knaul.
Joachim ging keinem Kampf auf der Strecke aus dem Weg
Aber im Betrieb ging es auch immer weiter, es wurde viel repariert und verkauft.
So manches Auto hatten wir nach langer Standzeit wieder zurück ins Leben geholt.
Auch diesen 959 konnten wir nach diversen Arbeiten seinen neuen, glücklichen Besitzern übergeben.
2010 feierte Joachim seinen fünfzigsten Geburtstag und fast der ganze Wagner-Clan saß an einem Tisch
von links nach rechts: Raymond, Joachim, Mama Luzia, und Schwester Helga, im Hintergrund die Töchter Christina und Roxanne
Diese beiden Bilder stammen von der 30 Jahr-Feier 2008. Auch Mama Luzia war anwesend und war mit 85 Jahren stolz auf ihre Jungs
   
Der ehemalige Werkstatt-Meister Bernd Knaul in vollem Einsatz am Lenkrad.
Auf der anderen Seite auch ein langjähriger Freund, der liebe Kurti (Kurt Fritz)
Auch zwei gute Freunde: links Roland Conrad, in der Mitte Peter Steffensky und rechts Joachim
das letzte größere Umbauprojekt, ein Boxster mit GT3 Cup-Motor, GT2-Bremsen und vielen anderen speziellen Dingen.
Links Sebastian Rieder und rechts Joachim Wagner.
Joachim plante seine neue Endmontage-Halle für alte Fahrzeuge maßstabsgetreu auf dem Schreibtisch.
Im Vordergrund die neue, abgeschlossene Karosserie-Werstatt. In dieser sollen auch alle Teile vorbereitet werden, die in der größeren Halle montiert werden.
So sah es in der heutigen Endmontage-Halle zu dieser Zeit aus.
Sie diente zumeist zur schnellen Ablage der vielen zerlegten Autos.
Die gleiche Perspektive ein paar Monate später.
Die neu renovierte Halle noch ohne Inhalt, nein, dies ist kein schwarz-weiß Bild.
Die Farbe in der Halle soll einzig von den bunten Autos kommen.
Die neue Karosserie-Werstatt bei der Nutzung.
Auch die Endmontage-Halle wurde direkt ihrer Nutzung zugeführt.
Unsere Mechaniker arbeiten gerne darin.
aber auch in den anderen Hallen wird gerne geschraubt.
Im Jahr 2013 hatte man die Gelegenheit, zwei ehemalig im Stahlbau genutzten Hallen in der näheren Umgebung zu beziehen.
So sah das ganze zu Anfang aus, hier noch mit Kutsche.
Nachher aus gleicher Perspektive.
Die zweite Halle dient zum Abstellen von Kundenfahrzeugen und noch nicht verkaufsfertigen Autos.
In der "neuen" Verkaufshalle hatte man auch schon das französische Fernsehen vom Magazin Turbo zu Gast.
Sie machten eine Reportage über historische Porsche und fanden, wir wären dafür die richtige Adresse.
Der liebe Gildo Horn setzte die Diskretions-Ehre beim Verkauf unserer Fahrzeuge kurzzeitig außer Kraft.
Er holte den bei uns gekauften und auch nach seine Wünschen aufgebauten 911 S Targa ab und brachte die Bildzeitung mit ins Haus.
Auch Hans-Dieter Dechent, hier ein paar Monate vor seinem Tod, war immer gern gesehener Gast in den Geschäftsräumen bei SWS.
Mit seinem Martini Racing-Team und den 917 holte er für Porsche die Kohlen aus dem Feuer. Hier bekam Joachim gerade erklärt, dass beide 917-Modellautos auf dem Tisch der ein und der selbe waren, das eigentliche Fahrzeug wurde in der Box nachts mit 40 Spraydosen von den Mechanikern umlackiert.
Hans-Dieter in seiner Box 1971 und die 22 wurde gerade wieder abgefertigt. Auch Ferdinand Piech war anwesend.
Auch hier: Hans-Dieter im orangenen Hemd rechts beim Beobachten seiner Mechaniker in Spa Francorchamps 1971.
Die Geschichte von SWS geht demnächst hier weiter....